Ich lebe mit meinen 3 Pferden und 3 Ponys im Chiemgau und unterrichte dort Kinder mit Pferden in einem Projekt, das durch Achtsamkeit und Bewusstwerdung auf körperlicher wie geistiger Ebene der Entfremdung von der Natur entgegenwirkt. Zusätzlich arbeite ich seit fast 30 Jahren als Yogalehrerin.

Wie viele, die im Internet nach gewaltfreiem Pferdeumgang suchen, entdeckte auch ich vor zwei Jahren „zufällig“ chi horsing – und es berührte sofort mein Herz: Diese Möglichkeit, mit Pferden ohne Trainingsmethoden und mechanische Hilfsmittel zu arbeiten, stattdessen jedoch klar und konsequent sowie absolut friedvoll zu kommunizieren, war etwas, was ich schon lange gesucht habe. 

Ich meldete mich für ein Einsteigerseminar an, besuchte im Anschluss den chi workshop und die Jahreschule – und es wurde immer deutlicher: 

Chi horsing ist für mich die beste Möglichkeit für ein empathisches Zusammen-Sein – sowohl mit dem Pferd als auch in der Gemeinschaft mit anderen Menschen. 

Als Kind und Jugendliche interessierte mich vor allem das „Zusammen-Sein“ mit Pferden. Ich war mit den Tieren einfach wild und frei im Gelände unterwegs, an Reitplatz oder Reitschule war gar nicht zu denken. Ein Lebensweg mit Pferden schien für mich schon vorprogrammiert.

Mit 19 Jahren kehrte ich den Pferden allerdings erst einmal den Rücken zu und fand mich im Outdoorsport wie Klettern und Kajakfahren wieder.

Einige Jahre arbeitete ich als Outdoor Consultant  im Bereich Teambuilding und Inzentive. Nach der Geburt meiner beiden Söhne im Jahre 1998 baute ich mir eine Selbstständigkeit für Betriebliches Gesundheits Management auf, gab für Firmen Seminare und Workshops und begann, mich auf Yoga und fernöstliche Lehren zu spezialisieren. Ich veranstaltete private Yogakurse und baute die freie Tanzszene in Salzburg auf, wobei ich auch die Tanzmeditation der 5 Rhythmen organisierte und namhafte Gastlehrer nach Salzburg holte.

Das war alles erfüllend – und gleichzeitig fehlte etwas in meinem Leben. Mir fiel ein, da gab es früher ja noch etwas anderes!

Und ich kehrte auf meinen Pferdeweg zurück. Diesmal begann ich, mich zu informieren und erfuhr von Parelli und Klaus Ferdinand Hempfling, dass Pferde barhuf laufen und ohne Gebiss geritten werden können. Im Jahre 2010 kaufte ich mir mein erstes eigenes Pferd. Durch dieses Pferd und seinen Charakter suchte ich nach Lösungen, welche ich – vorerst – im Rai Reiten fand.  Aufgrund der Erlebnisse mit dem Tier beendete ich meine Karriere als selbstständige Trainerin für Betriebliche Gesundheitsvorsorge und arbeitete von da an als zertifizierte Reitlehrerin für Rai Reiten in einer Rai Reitschule in Berchtesgaden und bildete mich als Kinder Reitpädagogin und EREL /Easy Learning Easy Riding Trainerin, LAIS Nativ Lehrerin weiter. Parallel begann ich auch noch in sämtliche andere Reitweisen hineinzuschauen und absolvierte die Ausbildung zur NHC Hufbearbeitung . 

In all diesen Ausbildungen konnte ich viele Erfahrungen für meinen Pferdeumgang sammeln, doch nirgends fand ich wirklich friedvolle Konzepte.  Es blieb die Sehnsucht nach der verlorenen Schönheit, Freiheit und Ursprünglichkeit der Pferde. Was brachte meine Arbeit den Tieren und wo war dabei der Sinn? 

Auf diese Fragen fand ich keine Antworten – bis zu dem Tag, an dem ich die Saliho School entdeckte. Chi horsing war das Puzzleteil, welches mir gefehlt hatte.

Umso mehr freut es mich von Herzen, dass ich mich jetzt an Alexandra´s Seite weiter entwickeln und bei den Seminaren und Workshops voluntieren darf. 

Zudem arbeite ich mit im Team für die Kinderausbildung und werde die Angebote der Saliho School hinsichtlich dieser für das Zusammensein mit dem Pferd so wertvollen und wichtigen Körperarbeit vervollständigen und Yogakurse für Pferdemenschen anbieten. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.